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    Rheinische Post: Die verwundeten Orte

    Rheinische Post – Düsseldorf, 21. November 2015, Seite 39

    Die verwundeten Orte

    VON STEFANI GEILHAUSEN
    Wir haben sie nicht gekannt. Und doch werden wir immer wieder an sie erinnert: Menschen, die auf den Straßen unserer Stadt starben.

    Efeu hat den Gedenkstein an der Reichswaldallee längst überwuchert, an dem ein Kreuz mit seinem Namen steht. Vor sieben Jahren ist Marc hier aus dem hochmotorisierten Sportwagen geschleudert worden, den ein Schulkamerad nicht unter Kontrolle hatte. Der 18-Jährige, der den 480-PS-Wagen seines Vaters unerlaubt nutzte, hat deshalb Sozialstunden leisten müssen. Für Marc, der auch 18 Jahre alt gewesen ist, legen Freunde und Familie noch immer frische Blumen vor das Kreuz. Immer brennt auch eine Kerze an der Gedenkstätte. Weiterlesen

    Hier geht es zum Artikel http://rp-epaper.s4p-iapps.com/artikel/361336/nse0000023178824

    Rheinische Post: RP-Forumstag zum Thema „Vorsorge zu Lebzeiten“

    Rheinische Post, 16. November 2015

     

    RP-Forumstag zum Thema „Vorsorge zu Lebzeiten“

    Hochkarätige Referenten informierten rund 250 Besucher zu den Themen Bestattungen, Vollmachten und Testamente.

    VON VERA STRAUB-ROEBEN

    Vor kaum einem Thema haben die Menschen mehr Scheu als vor dem Tod. Doch vor allem, wenn es um das eigene Sterben oder das von nahen Angehörigen geht, gibt es so viel zu bedenken. Beim Forumstag „Vorsorge zu Lebzeiten“, zu dem die Rheinische Post am Samstag in ihr Konferenzzentrum eingeladen hatte, lieferten hochkarätige Referenten den rund 250 Besuchern viele Informationen rund um die Bereiche Bestattungsvor- und -nachsorge, Vollmachten, Testamente sowie Medizin.

    „Über den Tod haben wir nie gesprochen – es hätte sehr geholfen“, unter dieser Überschrift referierte der Düsseldorfer Bestatter Claus Frankenheim über die Bestattungsarten wie Erd- oder Feuerbestattung. Er warnte in seinem Vortrag vor einer anonymen Bestattung: „Es gibt zahlreiche und auch preisgünstige Alternativen. Und zum anderen birgt diese Entscheidung weitreichende trauerpsychologische Probleme für Ihre Angehörigen.“

    Die meisten Fragen wurden zur Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht gestellt. Denn von einem auf den anderen Tag kann die Selbstbestimmtheit krankheitsbedingt verloren gehen. Die meisten Menschen gehen von der falschen Voraussetzungen aus, dass Familienangehörige dann eine gesundheitliche Entscheidung treffen oder eine Unterschrift leisten können.

    Des Themas der Sterbehilfe nahmen sich Monika Hofmeister, leitende Koordinatorin des Hospizvereins Düsseldorf-Nord, Gisela Beckmann, Seelsorgerin und Vorstandsmitglied des Hospizvereins, sowie der Hausarzt und Palliativmediziner Claudius Löns an. Sie widmeten sich den Fragen zur Selbstbestimmung am Lebensende – aus medizinischem, psychosozialen und spirituellem Blickwinkel.

    Schon zu Lebzeiten sollte man sich Gedanken darüber machen, wie die eigene Beerdigung finanziert werden soll. Das Sterbegeld wurde 2004 aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen gestrichen. Schnell kommen für die Hinterbliebenen mehrere tausend Euro an Kosten zusammen. Oliver Wirthmann, Geschäftsführer des Kuratoriums Deutsche Bestattungskultur, empfahl den Zuhörern zwei Finanzierungsmöglichkeiten: ein Treuhandkonto oder eine Sterbegeldversicherung. Für das Teuhandkonto wird mit einem Bestatter der eigenen Wahl ein Bestattungsvorsorgevertrag geschlossen. Entsprechend zum Kostenvoranschlag wird ein Bestattungsvorsorge-Treuhandvertrag abgeschlossen.

    Weitere Vortrags-Themen waren: Finanzplanung und Vermögensvorsorge zu Lebzeiten (Thomas Franke, Geschäftsführer der National-Bank Vermögenstreuhand), Vorsorge durch lebenszeitige Übertragung von Vermögenswerten (Notar Stephan Wehrstedt), Vorsorge durch Testament und Erbvertrag (Notarin Carolin Opgenhoff), Erben und Vererben (Rechtsanwalt Jens Gartung).

    Rheinische Post: Die Hoffnung ist nicht zerbrechlich

    Rheinische Post, 16. November 2015

    „Die Hoffnung ist nicht zerbrechlich“

    Das Thema hätte nicht aktueller sein können. „Hoffnung“ war das Leitwort, unter dem das Bestattungshaus Frankenheim zu seinem diesjährigen Kreativwettbewerb aufgerufen hatte, und nie waren so viele Gedichte, Bilder und Fotos eingegangen wie zu diesem Begriff, und selten hatte es auch so viele Teilnehmer gegeben, die die Schulbank schon lange verlassen hatten.

    Claus Frankenheim, der nicht bloß als Gastgeber, sondern auch als Jurymitglied gestern die Gewinner bekanntgab, sah sich dadurch bestätigt: „Hoffnung ist ein Lebenselixier.“ Zum Beispiel für Stanley, der 13 Jahre alt ist und hofft, dass es einmal keinen Rassismus gegen Schwarze mehr gibt. „Ich weiß, wie das ist“, hat er auf sein ausgezeichnetes Bild geschrieben. „Ich bin selber schwarz.“ Gerlinde hofft in ihrem prämiierten Gedicht auf ein Wiedersehen mit ihrem verstorbenen Verlobten, und Laurine und Lena hoffen auf ein langes Leben mit Freunden, Familie. Und immer wieder ging es in den eingesandten Beiträgen um Frieden, um Freiheit, um die Hoffnung auf ein sicheres Leben.

    Und so musste Claus Frankenheim seine vorbereitete Rede an die Preisträger gestern gar nicht groß verändern. Man könne den Schmerz der Angehörigen in Paris, die ihre Lieben an diesem grausamen Freitag, dem 13., verloren, kaum nachempfinden. Aber solidarisch sein mit ihnen und vor allem eines teilen: die Hoffnung, die niemals stirbt.    sg

    Düsseldorfer Anzeiger: Hier steht ganz viel Glück

    Hier steht ganz viel GlückDas Bestattungshaus Frankenheim hatte einmal mehr zu einem Kreativ-Wettbewerb eingeladen. Das Thema diesmal: Glück. Aus den schönsten Einsendungen wurde wieder ein Kalender gestaltet.

    Und alle Glücks-Werke sind ab sofort in einer großen Ausstellung in der Münsterstraße 75 zu sehen. Kleine Besonderheit diesmal: Auch ein Glücks-Büchlein ist einstanden mit Fotos, Geschichten und Collagen. Es ist gratis bei Frankenheim zu bekommen.

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